Überfüllt am Angebot

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Es gab 2015 auf Spotify ca 35 Millionen Songs. Bei dem Liederriesen Soundcloud 150 Millionen und das spricht für sich trotzdem wurden 2017 ca. 173 Mitarbeiter und zwei Büros geschlossen.Der Trend ist sehr rückläufig, doch für abundzu mal reinhören ist das neue Gefühl der nimmer stoppenden Zeit und höchstaktuellen Musik, der dortigen schnell gehandelten Songs, die sich trotzdem sehr individuell zum Trend verhalten. Auf Spotify wird der Trend durch die Stimmung personifiziert und bei Soundcloud ist das positive Innsein, der Künstler mit auch unbekannten Machern der Szenen was besonderes.

Sozusagen ist das Angebot dermaßen überfüllt, das es nur noch schwer individualisiert werden kann. So etwas führt wohl oder Übel zu einer Konsumüberdosis beim Hörer und zeigt seine Überflüssigkeit des Übergewichtes an sich selbst. Mann muss schon einen echten Kontrollzwang entwickeln um da noch Spaß bei der Sache zu haben.

Übertrieben viele Künstler die inzwischen ihre Lieder sehr erfolgreich an den Konsumenten bringen wollen. Doch nur einer kann gewinnen, Das ist die good Vibration! Dann gibt es noch die minimaoistischen Artisten, die mit Gitarre statt Knarre arbeiten, und denen es auch egal ist, weil sie es nicht brauchen, da ihre Musik die Wende bringt, da es ihnen an Achtsamkeit nicht mangelt und die abgesehen vom Erfolg, Spaß bei der Sache haben.

Ja, Spotify nötigt gerade die Konkurrenz und möchte alle anderen Schlucken. Ist denen der Erfolg zu Kopf gestiegen, oder haben sie kein Herz für die Sache an sich? Es ist egal, weil es diesen Großen Konzernen nur um die Miete geht.

Die Erfahrung aus der Vergangenheit, zeigt sich als äusserst erfolgreich und schnell wieder gehenden Markt. Welche Generation, welche Musik hört ist auch egal. Persönlich lieben es wirkliche Nerds doch lieber in den Plattenladen zu gehen oder sich ganzalteschuletechnisch einmal den Radio anmachen und auf die Streamingdienste zu lassen. Vielleicht auf den eigenen Via zu hören und selbst mal zu Singen oder ein Instrument zu flöten, das ist dann die Spitze des überdrüssigen Mietpreisen für Premiumkosten.

Das schöne an Musik bleibt doch das raussuchen und überfliegen! Also doch Genießen im richtigen Maß und schon ist das ganze halb so wild und bleibt überschaulich unabhängig von Streamingdiensten.